Mind and Motion 2026 in Huarte (Spanien) – ein Teilnehmer erzählt
– von Aleksi Asparuhov

Die Jugendbegegnung in Spanien unter dem Thema „Mind and Motion“ war für mich eine ganz besondere Erfahrung. Es war bereits meine vierte Jugendbegegnung, trotzdem konnte ich wieder viele neue Erfahrungen sammeln und mich persönlich weiterentwickeln. An der Begegnung nahmen Jugendliche aus Deutschland, Polen und Spanien teil, wodurch wir die Möglichkeit hatten, verschiedene Kulturen, Lebensweisen und Perspektiven kennenzulernen.
Während der Begegnung haben wir gemeinsam an vielen unterschiedlichen Aktivitäten teilgenommen. Dazu gehörten unter anderem Kooperations- und Kennenlernspiele, Aktivitäten zum Thema Inklusion, Yoga und Meditation, traditionelle Spiele aus Deutschland, Polen und Spanien sowie verschiedene Sport- und Kreativangebote. Auch eine Wanderung, eine Schatzsuche und weitere gemeinsame Aktivitäten waren Teil des Programms. Durch die verschiedenen Aufgaben mussten wir immer wieder als Gruppe zusammenarbeiten und konnten dabei viel voneinander lernen.
Perspektive verändern – und sehen, vor welchen Herausforderungen andere Mstehen können
Ein wichtiger Schwerpunkt der Begegnung war Inklusion. Durch verschiedene Aktivitäten konnten wir uns damit auseinandersetzen, wie wichtig es ist, dass jeder Mensch unabhängig von seinen Fähigkeiten einbezogen wird. Besonders die Aktivität „Disable Sports“ hat mir gezeigt, dass man manchmal seine eigene Perspektive verändern muss, um besser zu verstehen, vor welchen Herausforderungen andere Menschen stehen können. Dabei wurde deutlich, dass Inklusion bedeutet, gemeinsam Möglichkeiten zu schaffen, anstatt Menschen aufgrund ihrer Unterschiede auszuschließen.Ein weiterer wichtiger Teil der Jugendbegegnung war für mich das Kennenlernen neuer Menschen. Die gemeinsame Zeit hat mir die Möglichkeit gegeben, neue Freundschaften zu schließen und gleichzeitig bereits bestehende Freundschaften zu stärken. Gerade weil wir so viel Zeit miteinander verbracht und gemeinsam Aktivitäten erlebt haben, sind wir als Gruppe enger zusammengewachsen. Die unterschiedlichen Herkunftsländer waren dabei kein Hindernis, sondern haben die Begegnung noch interessanter gemacht.
Außerdem konnte ich während der Jugendbegegnung einen anderen Alltag kennenlernen. Besonders die Arbeits- und Essenszeiten in Spanien waren teilweise anders, als ich es aus Deutschland gewohnt bin. Auch die Art, wie der Alltag gestaltet und die Freizeit genutzt wird, war für mich interessant zu erleben. Dadurch konnte ich Spanien nicht nur durch die geplanten Aktivitäten kennenlernen, sondern auch durch die kleinen Dinge des täglichen Lebens. Gerade diese Unterschiede haben mir geholfen, die spanische Kultur noch besser zu verstehen.
Aus der Komfortzone herauskommen
Für mich persönlich war die Jugendbegegnung auch eine große Möglichkeit, aus meiner Komfortzone herauszukommen. Obwohl es bereits meine vierte Begegnung war, gab es wieder Situationen, in denen ich auf neue Menschen zugehen, mich auf unbekannte Aktivitäten einlassen und mich auf eine andere Umgebung einstellen musste. Diese Erfahrungen haben mir geholfen, offener und selbstständiger zu werden.
Außerdem war die Begegnung eine weitere gute Gelegenheit, Englisch zu lernen und anzuwenden. Da Jugendliche aus Deutschland, Polen und Spanien zusammenkamen, war Englisch unsere gemeinsame Sprache. Dadurch konnte ich mein Englisch im Alltag nutzen und mich immer sicherer dabei fühlen, mit Menschen aus anderen Ländern zu kommunizieren. Gleichzeitig konnte ich mehr über die Kulturen und Erfahrungen der anderen Jugendlichen erfahren.Insgesamt war „Mind and Motion“ für mich eine sehr schöne und lehrreiche Zeit. Ich nehme viele schöne Erinnerungen, neue Freundschaften und wertvolle Erfahrungen mit. Besonders die Themen Inklusion, interkultureller Austausch und persönliche Entwicklung werden mir von dieser Begegnung in Erinnerung bleiben. Die Jugendbegegnung hat mir erneut gezeigt, wie wertvoll internationale Begegnungen sind und wie viel man voneinander lernen kann.
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Mind and Motion fand statt im spanischen Huarte (Baskenland) vom 26.Juli – 06.August 2026.
Das Projekt wurde organisiert und durchgeführt von:
- Asociacion Juvenil EKHI Huarte (Spanien)
- Stowarzysenie forum Kultur Poznan (Polen) und
- Stadt Kassel, Kommunales Jugendbildungswerk
Das Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung durch das Europäische Förderprogramm Erasmus+ Jugend realisiert.
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